Die erste Vision des PM Camps

Projektmanagement lebt und entwickelt sich. Vielfältige Einflüsse verwischen den State-of-the-Art. Die klassischen Gralshüter des Projektmanagement hecheln hinterher, bemüht, die eigenen Pfründe zu sichern.

Eine unabhängige, offene und kollaborative Standortbestimmung jenseits des Einflusses großer PM-Organisationen ist unser Ziel. Gängige Standards sind für uns nur eine Facette des immer vielfältiger werdenden PM-Kosmos. Spannend wird es dort, wo die klassische Lehre im (scheinbaren) Gegensatz zu neuen Strömungen steht. Das PM-Camp schlägt eine Brücke zwischen (scheinbar) widerstrebenden Aspekten des gelebten Projektmanagements:

  • Klassisches vs. agiles PM
  • Hierarchie / Linie vs. Heterarchie / Teamorientierung
  • Fremdorganisation vs. Selbstorganisation
  • Management vs. Führung
  • Planung vs. Improvisation

Wir wollen weniger aus theoretischer Sicht und akademischem Interesse, sondern vor dem Hintergrund der Frage: „Was funktioniert in der Praxis?“ diskutieren. Denn kein Projekt gleicht dem anderen. Was in einem Projekt gut funktioniert kann in einem anderen schädlich sein.

Die zum Teil unterschiedlichen Ansätze lassen sich nicht widerspruchsfrei unter einen Hut bringen. Wir sind aber der Überzeugung, dass eine gegenseitige Befruchtung möglich und dringend notwendig ist. Im gleichberechtigten Austausch und der Auseinandersetzung mit Kollegen kann und soll jede(r) ein echtes Gefühl dafür entwickeln wann welcher Ansatz hilfreich sein kann.

Eingeladen sind Anfänger, Profis, Spezialisten, Mitarbeiter, Leiter und Manager. Es wird Vorträge, Workshops, Diskussionen und vieles mehr geben.

Damit lebt das PM-Camp vor allem anderen von den Menschen, die kommen und den mitgebrachten Themen. Alle die kommen sind die Richtigen!